Nicht jeder Finanztipp taugt auch wirklich etwas. Deshalb ist es wichtig, sich zu den Hintergründen zu informieren und sich fachkundig beraten zu lassen.
Heute sind es schon lange nicht mehr nur die Insider, die mit einem guten Finanztipp mehr aus ihrem Vermögen machen können. Dafür hat unter anderen das Informationsmedium Internet gesorgt. Hier kann man Nachrichten aus aller Welt nachlesen, die insbesondere eine wichtige Grundlage sind, wenn man sich beim Forex Trading oder auf Deutsch Devisenhandel ein paar Euro dazu verdienen möchte. Das trifft in gleichem Maße auch auf den Handel mit anderen Wertpapieren zu, der für Otto Normalverbraucher mit kleinen Geldsummen inzwischen Dank der elektronischen Handelssysteme ebenfalls zugänglich ist.
Doch nicht jeder Finanztipp ist auch wirklich seriös. So wurden zu Jahresbeginn in Deutschland massenhaft Werbemails mit dem Angebot einer vermeintlich lukrativen Aktie verschickt. Absender war eine Briefkastenfirma aus dem Ausland, deren Bilanzsumme sich gerade einmal auf wenige Tausend Euro belief. Schon kurze Zeit später warnten die Finanzmakler ihre Kunden sehr deutlich vor diesem unseriösen Finanztipp. Auch mehrere Verbraucherschutzorganisationen wiesen offen auf die betrügerischen Absender der Werbemails hin. Das belegt sehr eindrucksvoll, dass man einen Finanztipp nicht unkritisch einfach annehmen sollte. Neben den Homepages der deutschen Börsen findet man auch an zahlreichen anderen Stellen gute Hinweise, worauf man bei seinen persönlichen Geldanlagen achten sollte. Auch die Gesetzesänderungen zur Dokumentationspflicht bei der Anlageberatung haben ein ganzes Stück zur Erhöhung der Sicherheit der potentiellen Anleger beigetragen. Und im Zweifelsfall sollte man einen zur Nutzung ins Auge gefassten Finanztipp auch einmal mit dem Experten der Hausbank oder einem Steuerberater des Vertrauens besprechen, um nicht versehentlich einem Betrüger auf den Leim zu gehen.


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